18+Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst.
Fachautor für Regulierung und Spielerschutz
Gernot Hauser
Gernot Hauser lebt in Wiener Neustadt und schreibt auf BonusOut über die Regulierung des Glücksspiels in Österreich und über Spielerschutz. Neun Jahre war er in der Landesverwaltung mit Bewilligungsverfahren befasst, danach acht Jahre in der Beschwerdebearbeitung eines Zahlungsinstituts. Daraus ergibt sich sein Schwerpunkt: Er trennt, was ein Anbieter über sich behauptet, von dem, was tatsächlich gilt. Der Unterschied zwischen Konzession und Lizenz ist keine Wortklauberei: Er entscheidet darüber, worauf sich jemand im Streitfall überhaupt berufen kann. Seine Beiträge erklären die Rechtslage und die Schutzmaßnahmen – eine Rechtsberatung ersetzen sie nicht.
Ein Überblick über die Glücksspielabgabe nach § 57 GSpG und die Wettgebühr für Sportwetten in Österreich: wer sie zahlt, wie hoch sie ausfällt und warum manche Quellen noch 16 % statt 17,5 % nennen.
Fünf Produkte, fünf Rechtsgrundlagen: Wie alt man für Spielbank, Automat, win2day, Lotto und Sportwetten in Österreich sein muss, und seit wann die Grenze bei Lotto gilt.
Zwei von der Meldestelle Watchlist Internet dokumentierte Betrugsmuster, der Test auf eine österreichische Konzession und die offiziellen Meldewege – ein Überblick vor der ersten Einzahlung.
In Österreich gibt es noch kein zentrales Sperrregister für Glücksspiel: Sperren laufen bislang nur bei den einzelnen Anbietern. Die Novelle zum Glücksspielgesetz sieht ein solches Register erstmals vor, doch der Entwurf liegt derzeit im Finanzausschuss.
Nach der letzten österreichweiten Erhebung liegt die Zahl bei 1,1 Prozent der Bevölkerung. Eine neuere bundesweite Studie gibt es bis heute nicht, und die 1,1 Prozent werden häufig mit einer ganz anderen Zahl verwechselt.
Ein Überblick für Angehörige von Menschen mit problematischem Spielverhalten in Österreich: Anzeichen erkennen, das Thema ansprechen, was die eigene Rolle leisten kann und wohin Sie sich wenden können – auch für sich selbst.
Für Online-Glücksspiel gibt es in Österreich heute kein gesetzliches Einzahlungslimit. Der Beitrag erklärt die geltenden Automatengrenzen nach § 5 GSpG und was die Regierungsvorlage 594 d.B. für Online-Glücksspiel vorsieht.
Ein Überblick über die Schritte, wenn ein Online-Casino den Gewinn nicht auszahlt: Kontakt mit dem Anbieter, Prüfung der österreichischen Konzession, Internet Ombudsstelle und die gerichtliche Möglichkeit – ausschließlich mit Primärquellen.
Die klassische Sportwette gilt in Österreich laut BMF nicht als Glücksspiel: Sie braucht eine landesgesetzliche Bewilligung statt einer Konzession und unterliegt der Wettgebühr statt der Glücksspielabgabe.
Ein Überblick, was gilt, wenn ein Glücksspielanbieter keine österreichische Konzession hat: wen § 52 GSpG bestraft, welche Schutzinstrumente fehlen und wie sich der Status eines Anbieters prüfen lässt.
Ein Überblick über das Zurückfordern von Spielverlusten in Österreich: die rechtliche Grundlage der Vertragsnichtigkeit, das OGH-Urteil 8 Ob 21/24g zugunsten von Anbietern und was das für Spielerinnen und Spieler praktisch bedeutet.
Ein Überblick über die Anzeichen von Glücksspielsucht in Österreich: die drei Entwicklungsphasen, klinische Warnsignale, Zahlen zur Betroffenheit und Wege zur Hilfe für Betroffene und Angehörige.
Ein Überblick über die Besteuerung von Glücksspielgewinnen in Österreich: die Rechtsgrundlage in § 2 Abs. 3 EStG 1988, zwei Grenzfälle bei Jury-Preisen und professionellem Spiel sowie die Frage, wer die Glücksspielabgabe tatsächlich trägt.
Wo Sie in Österreich Hilfe bei Spielsucht finden: die bundesweite Glücksspielsucht-Hotline und die Beratungsstellen der neun Bundesländer, laut BMF-Liste mit Adressen und Telefonnummern.
Ein Dreischritt zur Prüfung, ob ein Online-Anbieter in Österreich tatsächlich über eine gültige Konzession verfügt: BMF-Liste, Spielart und der Sonderfall Sportwetten, ausschließlich mit Primärquellen.
Die Regierungsvorlage 594 d.B. zur Novelle des Glücksspielgesetzes liegt im Finanzausschuss des Nationalrates, während die EU-Stillhaltefrist bis 5. November 2026 läuft. Ein Überblick über den Verfahrensstand, die im Entwurf vorgesehenen Neuerungen und das, was bis zu einem Beschluss weiterhin gilt.
Ein zentrales Sperrregister gibt es in Österreich noch nicht. Wer sich heute vom Glücksspiel sperren lassen möchte, muss das bei Casinos Austria, WINWIN und win2day einzeln beantragen, jeweils mit unterschiedlicher Dauer und unterschiedlichen Bedingungen.